Leichte Sprache ist Sprache für alle!

  • für Menschen, die einen kurzen Bildungsweg hatten
  • für Menschen, die lernbehindert oder geistig behindert sind
  • für Menschen, die Deutsch als Fremdsprache gelernt haben
  • für alte oder demente Menschen
  • für gehörlose Menschen

Leichte Sprache hat – im Unterschied zur Einfachen Sprache – feste Regeln. Zum Beispiel werden keine Fremdwörter benutzt, Zahlen werden als (arabische) Zahlen geschrieben, Daten werden vereinfacht (die Formulierung „im Jahr 1848“ wird zu „vor langer Zeit“)

Leichte Sprache arbeitet darüber hinaus auch mit Bildern und achtet beim gesamten Seitenlayout darauf, dass Menschen den Inhalt optimal erfassen können.

Alltagssprache kann nicht eins zu eins in Leichte Sprache übersetzt werden. Erforderlich ist die Übertragung der wichtigen Informationen des Textes in ein neues Format. Dabei sind Kürzungen genauso wichtig wie hinzugefügte Erklärungen in Wort und Bild.

Das Behindertengleichstellungsgesetz verpflichtet Behörden, alle Bescheide, Allgemeinverfügungen, öffentlich-rechtliche Verträge und Vordrucke in Leichter Sprache zu erläutern. Und es fordert Behörden dazu auf, vermehrt Informationen in Leichter Sprache zur Verfügung zu stellen.

Aber auch immer mehr Unternehmen, Vereine und Verbände wollen ihre Angebote und Informationen auch in Leichter Sprache verbreiten.

Sie auch? Dabei helfe ich Ihnen sehr gerne.

Der konkrete Ablauf sieht so aus:

  1. Sie teilen mir mit, welche bereits vorhandenen Texte in Leichte Sprache übertragen werden sollen
  2. Wir legen zusammen fest, welche Kernbotschaft(en) enthalten sind
  3. Ich mache Ihnen einen Kostenvoranschlag und einen Abgabetermin
  4. Der Text wird in die Leichte Sprache übertragen
  5. Der Entwurf wird von einem oder mehreren TestleserInnen geprüft und ggfls. nachgebessert
  6. Abgabe und Rechnungsstellung